Der richtige Inhalt für die Katzentoilette: Ratgeber Katzenstreu

Die richtige Wahl beim Katzenstreu ist enorm wichtig!

Fackelmann Katzenstreuschaufel
Klumpendes Katzenstreu mit Fackelmann Katzenstreuschaufel (Bild: amazon.de)

Katzenstreu ist ein wichtiges Thema bei der Haltung. Die Suche nach der richtigen Streu für das Katzenklo kann zur Herausforderung werden, wenn Katze und Halter gleichermaßen unzufrieden mit dem Produkt sind.

Egal welche Katzenstreu Sie auswählen, der wichtigste Punkt wird immer das Wohlbefinden des Tieres bleiben. Wenn die Katze sich nicht wohl fühlt, kann es sein, dass sie das Katzenklo meidet und sich im schlimmsten Fall angewöhnt andere Orte in der Wohnung als Toilette zu nutzen. Damit es nicht dazu kommt, sollten Sie bei Anzeichen für Unwohlsein der Katze frühzeitig andere Produkte ausprobieren um herauszufinden, welches den Ansprüchen von Ihrer Katze und Ihnen entspricht.

Die verschiedenen Sorten von Katzenstreu

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Sorten von Katzenstreu: mineralische, aus Silikat und pflanzliche.

Beide Sorten haben Vor- und Nachteile und die Qualität bei Katzenstreus unterscheidet sich auch zwischen den Produkten einzelner Hersteller teilweise erheblich, sodass am Ende nur übrig bleibt auszuprobieren welches Produkt das richtige ist. Jede Katze ist anders und so hat auch jede ihre individuellen Vorlieben. Als durchweg gut getestet wurde zum Beispiel das Cats Best Öko Plus Katzenstreu. Dieses hochwertige Katzenstreu hat zwar seinen Preis, ist aber uneingeschränkt zu empfehlen.

Mineralische Katzenstreu


Vorteile

  • klumpt gut
  • am weitesten verbreitet im Handel

Nachteile

  • sehr schwer
  • gesundheitlich bedenklich durch Staubbildung und Duftstoffe (Staublunge, Allergien)
  • der Abbau der Rohstoffe ist umweltschädlich
  • nicht abbaubar

Pflanzliche Katzenstreu


Vorteile

  • klumpt gut
  • geruchsbindend
  • geringes Gewicht
  • sehr ergiebig je nach Material (vor allem Mais)
  • aus (mehr oder weniger schnell) nachwachsenden Rohstoffen und abbaubar
  • staubt nicht

Nachteile

  • nicht überall erhältlich (vor allem Maisprodukte)
  • nicht immer gesundheitlich unbedenklich (Holzprodukte können Leimreste enthalten)
  • geringes Gewicht (beim Graben kann die Streu weit verteilt werden, feine Partikel bleiben an den Pfoten haften)

Silikat Streu


Vorteile

Nachteile

  • klumpt nicht
  • besonders laut beim buddeln
  • giftig beim Verschlucken
  • teuerste Streusorte

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Letzte Aktualisierung am 24.09.2018 um 09:16 Uhr / Werbung / Bilder: Amazon

Zusammenfassung der einzelnen Streusorten

Katze prüft die Wahl des richtigen Katzentreus
Der prüfende Blick: Richtiges Katzenstreu gewählt?

Alle Sorten haben Vor- und Nachteile, die gegen einander abgewogen werden müssen. Zusammenfassend lässt sich nur sagen, dass mineralische Katzenstreu zwar am weitesten verbreitet ist, jedoch die größten Nachteile hat. Alleine die Staubproblematik ist ein nicht zu unterschätzendes Problem und gerade durch die steigende Anzahl von Allergikern, sollte vermieden werden die Belastung durch die Katzenhaare noch durch ungesundes Streu zu steigern. Aber nicht nur bei Menschen kann der Staub allergische Reaktionen hervorrufen. Auch bei Katzen kann zu staubiges Katzenstreu zu erheblichen Problemen, wie Atembeschwerden bis hin zum Asthma führen.

Ein weiteres Problem ist der ökologische Aspekt. Der Abbau der Tonmineralien für diese Streu geschieht im Tagebau. Das bedeutet, dass ganze Landschaften flächendeckend aufgerissen und für Jahrzehnte der Natur nicht mehr zur Verfügung stehen. Ebenfalls ist Ton feines Gestein und kann nicht abgebaut werden und in der Müllbeseitigung ist es ebenfalls nicht recyclebar.

Einstreu aus pflanzlichen Stoffen ist in vielerlei Hinsicht die beste Wahl. Vor allem die ökologischen und gesundheitlichen Aspekte sprechen für diese Einstreu. Es gibt hier noch den Unterschied zwischen Fasermaterial aus Holz oder anderen Pflanzenteilen und aus Maiskörnern. Fasermaterial hat den Nachteil, dass es an den Pfötchen Ihrer Katze hängenbleiben kann und dort Probleme bereitet oder zumindest stört. Ebenfalls fliegt die Streu beim Scharren vergleichsweise gut und verteilt sich dann auch um das Katzenklo. Hier sollte eine großzügig dimensionierte Auffangmatte unter dem Katzenklo liegen. Weiterhin ist der Unterschied zwischen Holz und Mais, dass Mais deutlich schneller nachwächst und somit wesentlich ökologischer ist.

Wie viel Katzenstreu soll ins Katzenklo?

Das kommt sehr auf die verwendete Streu an und muss ausprobiert werden. Anfangs sollten Sie lieber eine größere Menge einfüllen, vor allem da Katzen genug Material zum verbuddeln brauchen. Klumpende Streu muss grundsätzlich nicht so hoch eingefüllt werden wie Silikatstreu, bei der Flüssigkeit durchsickern kann. Wenn sich die Schicht als zu dick herausstellt, kann die Menge immer noch reduziert werden. Eine Schicht von rund 10 cm ist ein guter Richtwert.

Wie oft sollte die Streu erneuert werden?

Das kommt ebenfalls auf die Streu an. Bei klumpender Streu kann auffüllen genügen. Ansonsten hängt dies von der Anzahl der Katzen an und sollte sich nach dem Geruch richten.

Video: Haustiertests

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