Katzenmilch – Die Alternative zur normalen Milch

Katzen Milch – Für alle Schleckermäuler auf 4 Samtpfoten

Immer noch besteht der Irrtum, dass Katzen nicht trinken müssen. Leider ist das so nicht richtig, vor allem wenn Trockenfutter gefüttert wird. Richtig ist, dass die meisten Stubentiger sehr mäkelige Trinker sind. Dennoch brauchen sie Flüssigkeit wie jedes Tier oder Mensch auch. Bei besonders mäckeligen Trinkern, kann hier hin und wieder Katzenmilch als eine Art Nahrungsergänzung gereicht werden. Viele Katzen haben eine Schwäche für Milch. Doch der Milchgenuss der normalen Milch von der Kuh (selbst mit Wasser verdünnt) ist nicht unbedenklich, denn viele Katzen vertragen diese Milch nicht. Als Alternative bietet sich der Kauf von spezieller Katzenmilch an. Diese ist verträglicher, sollte aber trotzdem nicht zu häufig gegeben werden. weniger ist manchmal mehr.

Katzenmilch
Weitläufig bekannt ist, dass Katzen gerne Milch trinken. JEdoch ist normale Kuhmilch für erwachsene Katzen nicht wirklich bekömmlich. Durchfall ist eine der möglichen Folgen. Geben Sie daher nur extra laktosefreie Katzenmilch – Foto: marycabbie

Milch für Katzen

Wenn die Katze auf die Welt kommt, kann diese noch Laktose verarbeiten und verdauen. Erst mit zunehmendem Alter verliert sich die Verträglichkeit von Milch. Jetzt sind andere Dinge wichtiger, da sich die Katze eigentlich von rohem Fleisch ernährt (siehe auch Katzenernährung mit BARFEN auf Futterautomat-katzen.de/barfen-fuer-katzen). Natürlich nur, wenn dann der Stubentiger jagen gehen kann. Hier kommt nun der Mensch ins Spiel und die Ernährung, die sich in gewisser Weise stark von der natürlichen Ernährung unterscheidet. Am deutlichsten wird dieser Unterschied bei dem Trockenfutter, wo die Katze viel Trinken soll. Doch was tun, wenn die Katze nicht trinkt? Hier kann Milch für Katzen einen Anreiz bieten, damit die Samtpfote doch noch zum Trinken überredet wird. Allerdings entwickeln Katzen in ihrer Entwicklung eine laktoseintolleranz, da die Natur im Erwachsenenalter keine Milch mehr vorsieht. Das ist selbstverständlich, da eine Katze nun einmal keine Kuh melken kann. Hierauf hat sich die Natur eingestellt, womit eigentlich als Flüssigkeit nur Wasser übrig bleibt. Allerdings trinken Katzen von Natur aus weniger, daher ist Trockenfutter eher nicht die richtige Nahrung.

Katzenmilch oder lieber Kuhmilch

Hier scheiden sich die Geister, wobei das Alter eine Rolle spielt. Handelt es sich sehr junge Kitten, kann Milch nicht schaden. Gerade Jungkatzen können die Laktose noch aufspalten, was sich mit zunehmendem Alter ändert. Hier kann es sogar zu einer Laktoseintoleranz kommen, was dann so einige Meinungen über den Haufen werfen. Wurden Katzen noch vor einigen Jahren mit Milch gefüttert, wird das heute kaum noch getan. Besser noch, viele erwachsene Katzen machen um Kuhmilch sogar einen großen Bogen. Denn viele Katzen bekommen von Kuhmilch Durchfall, was von der Laktose in der Milch kommt.

Bei anderen Katzen kann es zu Verstopfung kommen, was dann in beiden Fällen nicht gut ist. Daher sollte auf Milch ab einem gewissen Alter verzichtet werden, da die Katze Kuhmilch nicht mehr verdauen kann. Zusätzlich liefert die Milch noch jede Menge Kalorien, was bei Hauskatzen schnell zu Übergewicht führen kann. Daher muss jede Portion Milch vom normalen Futter abgezogen werden, selbst wenn es sich um Katzenmilch handelt. Doch was tun, wenn die Katze absolut nicht Trinken möchte? Hier kann ein Schälchen Milch helfen, aber nur laktosefreie Milch oder die spezielle Katzenmilch. Leider gibt es so einige Stubentiger die einfach nicht Trinken wollen und es doch eigentlich müssten. Gerade im Sommer ist für Katzen Trinken genauso wichtig, wie das für den Menschen gilt.

Ab wann sollten Kitten entwöhnt werden?

In der Regel macht das die Katzenmutter in einem Alter von einem Monat, allerdings nicht auf einmal. War bei der Geburt die Milchbar noch rund um die Uhr geöffnet, wird das mit zunehmendem Alter immer weniger. Dann kommt die Katzenmutter wieder aus ihrer Höhle und will selbst etwas Essen. Zu dieser Zeit sollten die Kitten, ein spezielles Futter für Katzenkinder bekommen. Dieses Futter enthält nicht nur viele Nährstoffe, vielmehr ist dieses nicht so fest wie normales Futter. So können die Kleinen hier ungestört auf feste Nahrung umgestellt werden, denn die Milchbar wird immer weniger geöffnet sein. Allerdings können Katzenkinder noch keine zu feste Nahrung vertragen, da bisher Milch ihr Hauptnahrungsmittel war. Mit spätestens drei Monaten werden die Kitten überhaupt nicht mehr gesäugt, sind also entwöhnt. Ab diesem Zeitpunkt brauchen die kleinen Katzen keine Milch mehr und mit der Zeit nimmt die Laktoseverträglichkeit immer mehr ab. Daher sollte hier wenn überhaupt, nur noch laktosefreie Milch gereicht werden. Nötig ist es nicht unbedingt, da die Kleinen zu diesem Zeitpunkt noch viel Flüssigkeit in der Nahrung erhalten.

Katzen zeigen nicht immer Schmerzen

Häufig zeigen Katzen ihre Schmerzen nicht, was nicht bedeutet das diese keine haben. Gerade wenn Milch oder ein anderes Milchprodukt genossen wurde. Hier kann es zu erheblichen Verdauungsproblemen kommen, was entweder zu Durchfall oder Verstopfung führen kann. Allerdings kann es Gründe geben, um der Katze doch Milch zu geben. Gerade wenn die Samtpfote krank ist, kann laktosefreie Milch sehr hilfreich sein. Denn durch das Trinken der Milch erhält diese wichtige Mineralstoffe und natürlich Nahrung. Daher kann die Gabe von Katzenmilch wichtig sein, genauso wenn die Katze nicht trinkt. In einigen Fällen kann die Zugabe von Milch bei Kitten wichtig sein. Das sollte immer dann erfolgen, wenn die Katzenmutter nicht genug Milch hat. Bei Kitten unter einem Monat kann dies sogar Kuhmilch sein, da die Kitten noch Laktose verdauen können. Danach muss dann langsam aber sich ebenfalls umgestellt werden, was dann ab einem Monat geschehen sollte. Ältere Katzen hingegen vertragen absolut keine Kuhmilch mehr, was wirklich zu schmerzhaften Verdauungsproblemen führen kann. Selbst wenn die Katze das nicht zeigt, können diese Schmerzen doch vorhanden sein.

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Katzenmilch selber machen

Es gibt viele Tipps um Katzenmilch selber zu machen, wobei es hier nicht viel zu beachten gibt. Selbstverständlich muss es sich um laktosefreie Milch handeln. Diese Milch kann nun mit Wasser verdünnt werden. Das Verhältnis sollte bei der Mischung 50 % Milch und 50 % Wasser betragen. Sollte die Katze diese Milch nicht anrühren, kann ein wenig Zucker untergemischt werden, wir raten jedoch dringend davon ab. Nur weil es oftmals auch in industriellen Produkten drin ist, muss man nicht jeden Quatsch nachmachen. Wichtig kann noch Taurin und Vitamin B sein, die einfach zur Milchmischung zugefügt werden. So schnell und einfach kann jeder die eigene Katzenmilch herstellen, vor allem ist der Preis hier doch wesentlich günstiger. Denn die fertige Katzenmilch kann schon so einiges kosten. Womit dieser hohe Preis gerechtfertigt wird, bleibt wohl das Geheimnis der Hersteller. Wichtig ist, es muss sich um laktosefreie Milch handeln. Die Zugabe von Taurin ist für Katzen wichtig, allerdings ist in normaler Milch kein Taurin enthalten. Dieses Taurin gibt es günstig als Kapseln zu kaufen, genauso wie das Vitamin B ebenfalls. Die Gefahr einer Überdosierung besteht nicht, da beide Substanzen wasserlöslich sind. Alles was der Katzenkörper nicht benötigt, wird durch den Harnweg wieder entsorgt.

Milch für Katzen
Foto: Konstanttin / Bigstock

Ist Milch nun sinnvoll für Katzen?

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Sollte die Katze trinkfaul sein, kann laktosefreie Milch hilfreich sein. Allerdings nehmen Katzen unter normalen Umständen nicht sehr viel Wasser zu sich, was allerdings mit der Nahrung in Verbindung steht. Sollte mehr Trockenfutter gereicht werden, ist Trinken mehr als wichtig. Kommt mehr Nassfutter in den Futternapf, muss viel Trinken nicht sein. Hier kann die Katze einen Teil der Flüssigkeit aus der Nahrung ziehen. Den Rest muss dann jede Katze trinken, was die Vierbeiner in der Regel auch machen. Sollte eine Katze einmal erkranken, kann Katzenmilch oder laktosefreie Milch als Nahrungsmittel genutzt werden. Denn genau genommen, handelt es sich um einen Nahrungszusatz, was gerade bei Hauskatzen beachtet werden sollte. Daher muss das Futter dementsprechend angepasst werden, damit die Samtpfote nicht zu dick wird. Gerade Katzen können schnell an Übergewicht leiden, was es zu vermeiden gilt. Ansonsten hängt die Gabe von Milch immer vom Besitzer ab und ob die Katze ausreichend trinkt.

Fazit:

Natürlich kann der Katze ein Schälchen Milch gegeben werden, aber bitte nur laktosefreie Milch. Ob die Milch der Katze wirklich besonders gut schmeckt, das wird wohl immer das Geheimnis der Katze bleiben. Diese nimmt die Gabe gerne an, doch bitte keine normale Kuhmilch. So kann der Stubentiger mit Milch ohne Probleme verwöhnt werden.

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