Verstopfung bei der Katze – Was tun?

Verstopfung bei der Katze – Was tun?

Ist die Katze verstopft, leidet auch der Mensch. Um schnell Abhilfe schaffen zu können, muss nicht immer gleich der Tierarzt aufgesucht werden.

Vielfältige Gründe können eine Verstopfung auslösen

Verstopfung Katze: Hat Ihre Katze mit Verstopfungen zu kämpfen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie zu behandeln
Hat Ihre Katze mit Verstopfung zu kämpfen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie zu behandeln. Sollte sich keine Besserung einstellen ist der Gang zum Tierarzt aber drigend anzuraten.

Warum eine Katze unter Verstopfung leidet, ist nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Häufig sind Verdauungsbeschwerden auf die Nahrung aufgrund falscher Ernährung zurückzuführen. Katzen, die gerne Trockenfutter fressen und dabei nicht ausreichend viel trinken, können eine Verstopfung haben. Bei solchen Problemen empfiehlt es sich, der Katze besonders viel frisches Wasser, zur Verfügung zu stellen. In der Regel, lösen sich dadurch die Beschwerden auf.

Nicht immer können Katzenbesitzer genau beurteilen, ob das Tier unter Verstopfung leidet, eine Blasenentzündung, oder Durchfall hat. Ebenfalls sind schwerwiegende Probleme im Magen und Darm Bereich möchlich.  Die Ursachen sind vielfältung. Bei all diesen Unbefindlichkeiten verbringen die Tiere mehr Zeit als gewohnt auf der Katzentoilette. Es ist daher wichtig, dass die Katze genau beobachtet wird, damit keine schlimmere Erkrankung übersehen wird. Folgende Tipps können nicht nur eine Verstopfung lindern, sondern auch zur Diagnose beitragen. Alle Beobachtungen, die bei den Therapieversuchen gemacht werden, sollten notiert werden. Lässt sich ein Besuch beim Tierarzt nicht vermeiden, können die Beobachtungen für einen Tierarzt hilfreich sein. Kommt zu den Beschwerden auch noch Erbrechen hinzu, sollte der direkte und schnellste Weg zu Tierarzt führen. Die Gesundheit des Tieres steht immer an erster Stelle. Ernste Krankheiten kann nur der Tierarzt schnell und zuverlässig identifizieren.

Katzen können Laktose aus der Kuhmilch nur schwer verdauen

Der Grund, warum Katzen keine Milch trinken sollen, kann bei Verdauungsbeschwerden hilfreich sein. Da die Laktose der Kuhmilch von Stubentigern nur schwer verdaulich ist, kann es zu Durchfällen können. Bei einer Verstopfung kann daher ein wenig Milch, therapeutisch eingesetzt, wahre Wunder wirken und dabei helfen Kot abzusetzen.

Katzenbesitzer, die es besonders gut mit ihrem Liebling meinen, können zusätzlich eine leichte Bauchmassage durchführen. Der Katzenbauch sollte dabei sanft in Richtung Enddarm massiert werden. Die Wirkung ist zumeist sofort erkennbar. Fühlt sich die Katze bei der Behandlung wohl, lässt sie sie gerne über sich ergehen. Wird die Massage als unangenehm empfunden, ergreift das Tier die Flucht.

Eine Fischkonserve mit Öl kann hilfreich sein

Fischkonserve mit Öl kann bei leichten Verstopfungen hilfreich sein
Fischkonserve mit Öl kann bei leichten Verstopfungen hilfreich sein

Katzen fressen eigentlich kein Öl, aber Sardinen, Makrelen oder Thunfisch in Öl (aus der Konserve) schmeckt einer Katze mit Verdauungsproblemen besonders gut. Das Öl in der Nahrung regt die Verdauung an, und eine eventuelle Verstopfung ist schnell vergessen. Sollte eine Fischkonserve gerade nicht im Haus sein, kann auch ein wenig Speiseöl ins normale Futter gegeben werden.

Beim Fressen sollte darauf geachtet werden, wie der Appetit des kleinen Mitbewohners ist. Bei Appetitlosigkeit oder starken Bauchschmerzen, sollt lieber gleich der Tierarzt aufgesucht werden.

Ballaststoffe sind wichtig

Nicht nur bei Menschen regeln Ballaststoffe die Verdauung, sondern auch bei Katzen. Bei Verdacht auf Verstopfung kann ein wenig gedünsteter Kürbis, die zu einem Brei zerdrückt wurde, unter die Nahrung gemischt werden. Ein wenig Bewegung schadet ebenfalls nicht, wenn die Verdauung wieder richtig funktionieren soll.

Fazit

Bei Katzen, die sich nur im Haus aufhalten, ist die Ursache von Verdauungsbeschwerden oft leichter erkennbar, als bei Katzen die unbeaufsichtigten Auslauf in der Natur haben. Die aufgeführten Tipps können nur Linderung bieten, wenn wirklich eine Verdauung bei dem Stubentiger vorliegt. Tierbesitzer, die sich nicht sicher sind und keine eindeutige Diagnose treffen können, sollten lieber den Tierarzt aufsuchen. Von der Blasenentzündung, bis hin zum Darmverschluss können die Symptome ähnlich sein. Bevor ein Risiko eingegangen wird, und die Tiergesundheit gefährdet ist, sollte eine Kleintierpraxis aufgesucht werden.

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Bitte suchen Sie bei anhaltenden Verdauungsproblemen unbedingt einen Tierarzt auf.

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