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Können Katzen schwitzen? Wärmeregulierung bei der Katze

Wie regulieren Katzen bei heissen Temperaturen ihre Körpertemperatur? Und wie kannst Du ihr dabei helfen?

Nahezu jedes Lebewesen auf dieser schönen blauen Erde reagiert auf Hitze. Die Art und Weise, wie die Lebewesen auf die Hitze reagieren, ist natürlich unterschiedlich. Fakt ist jedoch, dass die meisten Lebewesen mit großer Hitze enorm zu kämpfen haben und dass der Körper entsprechend auf die Hitze reagiert. Während bei dem Menschen schlicht und ergreifend der Schweiß ausbricht, um auf diese Weise eine Kühlung des Körpers zu erzielen, verhält es sich wiederum bei den Felltieren mitunter ganz anders. Dementsprechend fragen sich gerade unerfahrene oder junge Katzenfreunde, ob auch die Katzen unter der enormen Hitze so stark zu leiden haben und ob die Fellnasen auch schwitzen können.

Ebenso wie der Mensch auch müssen Katzen natürlich ihre Körperwärme entsprechend regulieren. Dies bedeutet, dass es im Körper einen Wärmeausgleich gibt. Fakt ist jedoch, dass die Katzen sowohl mit übermäßiger Kälte als auch mit großer Hitze gleichermaßen sehr stark zu kämpfen haben und diese auch nur sehr bedingt vertragen können.

TIPP: Kältematten und selbstkühlende Katzendecken sorgen auch bei extremer Hitze für angenehme Abkühlung.

Wie Katzen schwitzen
Wärmeregulierung bei Katzen – Können Katzen auch schwitzen? Symbolfoto: Von DavidTB/Shutterstock.com

Bereits auf den ersten Blick fällt jedem Menschen bei der Katze das durchaus dichte Fell auf, welches bei den meisten Katzenrassen von Natur aus vorhanden ist. Dieses dichte Fell erfüllt natürlich seine Funktion und schützt die Katze ein Stück weit in den Wintermonaten vor den niedrigen Temperaturen, indem es die Katze warm hält. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, dass das dichte Fell die Katze auch in den heißen Sommermonaten wärmt, da die Katze das Fell ja nicht einfach so abstreifen kann.

Während der Mensch sich seiner wärmenden Kleidung entledigen und auf diese Weise zumindest ein wenig kühlende Luft an die Haut heranlassen kann, so ist dies der Katze nicht möglich. Das Fell ist da und wärmt, auch wenn die Umgebungstemperaturen ohnehin schon unerträglich sind. In einem kühlen Pool kann sich die Katze auch keine Abkühlung holen – das Dilemma für die Katzen ist im Sommer durchaus groß, wenn sie in ihrem Fell durch das Haus oder durch die Landschaft auf der Suche nach schattigen Plätzen streifen.

Die Wärmeregulierung der Katze

Katze sucht Abkühlung
Symbolfoto: Von Arkadi Bulva/Shutterstock.com

Die gute Nachricht für alle Katzenfreunde, die jetzt an dieser Stelle großes Mitleid mit ihren Fellnasen empfinden, lautet, dass auch Katzen schwitzen können. Dieser Schwitzvorgang erfolgt unter der gleichen Maßgabe bei wie bei dem Menschen auch, der Körper reguliert den Wärmehaushalt und sorgt auf diese Weise ein wenig für Abkühlung.

Dennoch ist das Schwitzen bei der Katze nicht zur Gänze mit dem Schwitzen bei dem Menschen vergleichbar. Während ein Mensch sozusagen am ganzen Körper den Schweiß verliert, der Mensch sozusagen schweißgebadet ist, so schwitzt die Katze nur an ganz bestimmten Stellen. Diese Stellen sind dabei andere, als es der Mensch vermuten würde. Der Mensch würde eher denken, dass die Katze an den wärmsten Stellen verstärkt schwitzt. Dies wäre zweifelsohne die Körperregion mit dem dichtesten Fellwuchs. Wer jedoch seine Fellnase in den heißen Sommermonaten ein wenig aufmerksamer beobachtet wird feststellen, dass die Katze an gänzlich anderen Körperregionen ins Schwitzen kommt. Eine Katze schwitzt in erster Linie über die Pfoten sowie die Ohren und über die Zunge. Der Grund hierfür liegt in dem Umstand, dass die Schweißdrüsen der Katze in erster Linie an der Pfotenunterseite zu finden sind. Die Schweißdrüsen erfüllen, genau wie bei dem Menschen auch, die Funktion der Regulierung des Wärmehaushaltes – sprich, dem Wärmeaustausch. Sollte der Körper der Katze zu warm werden, so sondert er über die Pfoten den Schweiß ab.

Merke: In Haushalten, ini denen helle Fliesen oder Laminat als Bodenbelag verlegt wurde, lässt sich die schwitzende Katze ganz besonders gut in den heißen Sommermonaten erkennen. Die Fellnase lässt sich von den hohen Temperaturen nicht von den täglichen Streifgängen abhalten, sodass kleine Fußabdrücke auf dem Boden oder auch auf Möbelstücke durchaus erkennbar sind.

Neben den Pfoten sind auch die Katzenohren eine Körperregion, über die der Körper die überschüssige Wärme des Körpers mittels Schweiß absondert. Die Katze kriegt im wahrsten Sinne des Wortes einen Satz warme Ohren, allerdings sollte der Katzenfreund hier ein wenig differenzierter hinsehen. Im Gegensatz zu den schwitzenden Pfoten können die warmen Ohren bei der Katze auch ein körperlicher Ausdruck von anderweitigen Faktoren wie beispielsweise Stress sein, sodass die warmen Ohren nicht immer zwingend ein Hinweis darauf sind, dass es der Katze gerade zu warm ist.

Katzen regulieren ihren körperlichen Wärmehaushalt auch über die Zunge. Dies haben die Fellnasen mit dem Hund gemeinsam. Während das Hecheln bei einem Hund zur Wärmeregulierung des Körpers sehr häufig anzusehen ist, hecheln dagegen Katzen eher sehr selten. Katzen beginnen mit dem Hecheln erst dann, wenn sie beispielsweise durch übermäßige Bewegung bei sehr heißen Umgebungstemperaturen zu stark ins Schwitzen gekommen sind. Die Katze versucht dann, durch das Hecheln eine Verdampfungswärme bzw. Verdunstungskälte zu erzeugen. Der Speichel, der sowohl im Rachenraum als auch im Bereich der Zunge befindlich ist, verdunstet und sorgt zumindest in indirekter Weise für eine Kühlung des Blutes der Katze.

Merke: Es kann bei besonders hohen Temperaturen häufiger vorkommen, dass eine Katze sich sehr verstärkt und großflächig das Fell stärker leckt als üblich. Die Katze versucht auf diese Weise ebenfalls den Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren. Der Wärmeentzug mittels Verdunstung ist hierbei die angewandte natürliche Technik der Fellnase. Ein nasses Fell ist durchaus eine gute Kühlung für die Katze, auch wenn es sich hierbei zumeist nur um einen sehr kurzlebigen Effekt handelt.

Natürlich möchte kein Katzenfreund seine Fellnase in den heißen Sommermonaten leiden sehen. Überdies läuft die Katze bei sehr hohen Temperaturen auch Gefahr, ernsthafte gesundheitliche Schäden durch einen Hitzekoller zu erleiden. Der Katzenfreund sollte daher in dieser Zeit seine Fellnase besonders aufmerksam beobachten und dabei insbesondere die Symptome wie übermäßig starkes Hecheln oder sehr stark ausgeprägte nasse Pfotenabdrücke am Boden oder auf dem Mobiliar achten. Treten diese Symptome auf ist ein rasches Handeln des Katzenfreundes unerlässlich. Die Frage, die sich nunmehr jedoch stellt, lautet, wie der Katzenfreund seiner Fellnase durch die heißen Sommermonate helfen kann. Neben schattigen Plätzen, an denen sich die Katze von den Anstrengungen des Tages ausruhen kann, ist natürlich auch das Trinkverhalten der Katze durch frisches Wasser zu fördern. Diese beiden Aspekte sind schon eine kleine Hilfestellung für die Katze, allerdings sollten auch Abkühlungsmöglichkeiten durch den Katzenfreund zur Verfügung gestellt werden.

Eine sehr gute und vor allen Dingen auch simple Möglichkeit, der Katze in den heißen Sommermonaten Abkühlung zu verschaffen, sind Kühlmatten. Hierbei handelt es sich um völlig herkömmliche Matten, die auf dem Boden an den Lieblingsplätzen der Katze ausgelegt werden. Wer jedoch einen näheren Blick auf die Kühlmatten wirft wird feststellen, dass es durchaus einen Unterschied zu den normalen Matten gibt. Die Kühlmatten verfügen über selbstkühlende Kältequellen, sodass sie für die Katze eine Oase der Abkühlung darstellen. Das Schöne dabei ist, dass die Kühlmatten in jedem beliebigen Haushalt auf jeden Fall einen Platz finden, da es sie in unterschiedlichen Ausführungen gibt. Dementsprechend kann auch für jede beliebige Katzenrasse die perfekte Kühlmatte gefunden werden. Im Hinblick auf den Anschaffungspreis braucht sich der Katzenfreund keine großartigen Sorgen zu machen, da die einfachen Modelle auf dem Markt bereits für ein sehr geringes Budget verfügbar sind. Von der simplen Einfachvariante bis hin zur Luxusausführung ist alles vorhanden, was das Katzenherz in den warmen Sommermonaten begehrt. Die Kühlmethode hat jedoch keinerlei Nachteil im Zusammenhang mit der Bequemlichkeit, sodass sich die Katze sehr schnell auf der Kühloase des Bodens wohlfühlen wird. Eine langwierige Eingewöhnung, wie es nicht selten bei “neuen Dingen” im Leben der Katze der Fall ist, ist bei der Kühlmatte nicht zu befürchten.

Kühlmatten für Katzen und selbstkühlende Haustiermatten sind der Hit bei extremer Sommerhitze

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Zuletzt aktualisiert am 2021-12-05 um 11:15 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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