Wurmkur für Katzen – Entwurmung der Katze

Unbehandelte Wurminfektionen können schwere Schäden verursachen – Eine Katze sollte daher regelmäßig entwurmt werden

Katzen werden sehr häufig von Würmern geplagt, bei den Tieren führt ein solcher Die häufigsten Würmer von denen Katzen befallen werden können, sind hierbei Bandwürmer, Hakenwürmer und Spulwürmer. Doch auch die von Insekten übertragenen Herzwürmer breiten sich immer mehr aus. Deshalb empfehlen die Tierärzte eine sogenannten Wurmkur bei den Tieren durchzuführen, damit es gar nicht erst zu einem solchen Parasitenbefall kommt.

Welche Katzen können von Würmern besonders betroffen sein?

Wurmkur bei Katzen
Verantwortungsvolle Katzenbesitzer sollten Ihre Katzen regelmäßig entwurmen. Eine Katze kann von verschiedenen Würmern infiziert werden. Die verbreitetsten sind Spulwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer und Herzwürmer. Einige davon können auch für den Menschen gefährlich werden – Foto: Ulianna/Bigstock

Besonders gefährdet sind vom Wurmbefall Freigänger und Jungtiere, doch auch vor Wohnungskatzen machen die Parasiten nicht halt, denn durch Flöhe kann zum Beispiel auch der Gurkenkernbandwurm übertragen werden.

Da es bei verschiedenen Wurmarten auch zu einer sogenannten Zoonose kommen kann, ist es ebenso für Menschen nicht ganz ungefährlich, denn diese können sich ebenso bei der Katze anstecken.

Da es durch manche Würmer sehr gefährlich für Mensch und Katze werden kann, sollte man die richtigen Maßnahmen zur Vorsorge einleiten und einen Tierarzt konsultieren.

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Letzte Aktualisierung am 17.07.2018 um 09:32 Uhr / Werbung / Bilder: Amazon


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Wie kann ein Wurmbefall festgestellt werden?

Die Symptome bei einem Wurmbefall können sehr vielfältig sein, je nach der Art der Würmer, dem Alter des Tieres, dem Schweregrad und dem Gesundheitszustand können die Symptome variieren.

Zu den auffälligsten Symptomen gehören:

  • Stumpfes und struppiges Fell
  • Allgemeine Schwäche
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Häufiges Lecken des Hinterteils
  • Aufgeblähter Bauch
  • Haarausfall auf dem Rücken
  • Gewichtsverlust trotz gleichbleibenden Fressverhalten

Die Wirkungsweise – Wie funktioniert eine Wurmkur?

Wird eine Wurminfektion nicht rechtzeitig behandelt, so können bei den Katzen schwere Schäden auftreten, weshalb die regelmäßige Entwurmung sehr zu empfehlen ist, denn je länger ein solcher Wurmbefall anhält, um so mehr werden sie sich im Körper der Katze vermehren und eine vollständige Entwurmung wesentlich erschweren. Um die Katzen von den Würmern zu befreien, werden Wurmkuren den Tieren verabreicht, so werden diese vor möglichen Schäden sowie Folgeerkrankungen, die ein Wurmbefall auslösen könnten geschützt. Um hierbei auf Nummer sicher zu gehen sollten Wurmkuren bzw. Kotuntersuchungen regelmäßig durchgeführt werden. Durch eine Wurmkur werden die bereits vorhandenen Würmer abgetötet, allerdings können erneute Infektionen nicht verhindert werden.

Eine Wurmkur wirkt nur ca. 24 Stunden, in denen die Würmer, Eier und Larven abgetötet und ausgeschieden werden. Danach können sich Katzen bereits kurz nach der Entwurmung erneut infizieren, nur dauert es dann mehrere Wochen bis aus den Eiern mit denen sich eine Katze infiziert hat, sich erneut geschlechtsreife Würmer entwickeln. Somit dient eine Wurmkur nicht dazu, die Katze wurmfrei zu halten, sondern vielmehr eine Vermehrung dieser zu unterbinden, damit es nicht zu ernsthaften Folgeschäden bei der Katze kommt.

Der Tierarzt stellt für eine Wurmkur verschiedene Mittel zur Verfügung, welche sich hinsichtlich der zu bekämpfenden Wurmart, der Anwendung und Wirkung unterscheiden. Tierärzte verschreiben in der Regel Präparate, welche gegen verschiedene Würmer wirksam sind. Bei der Dosierung kommt es in erster Linie auf das Gewicht der Katze an, welches vom Tierarzt ermittelt wird oder auch mit der Haushaltswaage ermittelt werden kann.

Die verschiedenen Wurmkuren und die Art der Verabreichung

Welche Methode der Verabreichung der Wurmkur von der Katze angenommen wird, kann jeder Katzenbesitzer für sich selbst ermitteln.

Zu den gängigsten Wurmkuren gehören:

  • Spot-on-Präparate
  • Präparate in Gel- und Pastenform
  • Tabletten
  • Spritzen
Wurmkuren für Katzen - Spot-on Präparate
Die einfachste Art der Entwurmung ist die mit einem so genannten  Spot-on-Präparat. Das wird der Katze, ähnlich wie bei vielen Flohschutzmitteln,  in den Nacken geträufelt und verteilt, es geht schnell und wirkt in der Regel sehr gut. Foto: HighwayStarz/Bigstock

Spot on Präparate

Bei den Spot-on-Präparaten handelt es sich um eine flüssige Wurmkur, diese wird in den Nacken der Katze geträufelt. Auf diese Weise gelangt das Präparat über die Haut der Katze in die Blutbahn. Allerdings gefällt es den meisten Katzen nicht und sie wehren sich gegen die Verabreichung und versuchen es abzulecken.

Pasten und Gelpräparate

Mit spritzenähnlichen Applikationen werden Pasten und Gelpräparate der Katze direkt ins Maul verabreicht. Die Pasten können aber ebenso auf das Fell der Katzen aufgetragen werden, die Katze wird es hier vermutlich ablecken. Da es die Pasten in den verschiedensten Geschmackrichtungen gibt, wird es von Katzen oft problemlos akzeptiert.

Wurmkurtabletten

Die einfachste und sicherste Methode ist die Wurmkur mit Tabletten, allerdings muss hierbei mit einigen Tricks gearbeitet werden. So kann die Tablette etwas zerkleinert und ins Futter gemischt werden, oder man schiebt sie auf den hinteren Teil der Zunge. Natürlich gibt es auch Katzen die diese Methode nicht annehmen und das Essen mit dem Medikament verweigern.

Der Tierarzt kann die Wurmkur allerdings auch als Injektion verabreichen, jedoch mögen das die meisten Katzen verständlicher Weise nicht.

Nebenwirkung bei Wurmkuren – Was tun bei Unverträglichkeit?

Nebenwirkungen sind bei den Wurmkuren nicht zu erwarten und wenn so handelt es sich um nur kurzfristig anhaltende Nebenwirkungen, wie Durchfall und Magen-Darm-Beschwerden. Werden die Mittel von außen aufgetragen so kann das in manchen Fällen zu Haarausfall oder auch verstärktem Juckreiz führen. Mit ernsthaften Schäden hat man jedoch bei der Verabreichung einer Wurmkur, bei den Stubentigern nicht zu rechnen, denn die Präparate sind so zusammengesetzt, das sie nur dem Organismus der Würmer schaden, jedoch nicht der Katze. Sollten bei der Katze jedoch gravierende Nebenwirkung nach der Verabreichung einer Wurmkur auftreten, sollte ein Tierarzt konsultiert und das Präparat möglicherweise gewechselt werden.

Wie oft sollte eine Wurmkur durchgeführt werden?

Jeder Katzenhalter sollte für sich entscheiden, wie häufig man der Katze eine Wurmkur verabreicht. Die maximale Sicherheit erreicht man vor allem durch eine monatliche Wurmkur, denn nur so wird erreicht, dass das Tier keine ansteckenden Wurmeier ausscheidet. Als gängigste Methode bei den meisten Katzenhaltern hat sich jedoch eine Wurmkur erwiesen, welche der Katze einmal im Quartal verabreicht wird. Möchte man als Katzenhalter ganz auf eine Wurmkur verzichten, so ist eine regelmäßige Wurmkur, die vom Tierarzt vorgenommen wird empfehlenswert.

Die Häufigkeit einer Wurmkur ist allerdings auch abhängig davon, wie die Katzen gehalten werden, so ist eine monatliche Wurmkur vor allem für freilaufende Katzen zu empfehlen, denn da diese Beutetiere, Aas und Kot fressen, ist auch das Ansteckungsrisiko sehr hoch.

Auch wenn mehrere Katzen in einem Haushalt mit Kindern gehalten werden, so ist auch hier eine monatliche Entwurmung gegen Band- und Spulwürmer zu empfehlen. Werden Katzen ausschließlich im Haus gehalten und pflegen keinen Kontakt zu ihren Artgenossen, so ist auch das Infektionsrisiko gering und es reicht eine halbjährliche Entwurmung vollkommen aus.

Wurmkur bei Katzenwelpen

Da sich die Würmer von der Nahrung sowie dem Blut der bereits mit Würmern befallenen Katzen ernähren, werden den Katzen wichtige Nährstoffe entzogen, mit der Folge das auch das Immunsystem der Katzen geschwächt wird, sodass die Katzen ernsthaft erkranken können.

Besonders Katzenwelpen könnten hiervon betroffen sein, weshalb diese bereits nach 3 Wochen ihre erste Wurmkur verabreicht bekommen sollten. Diese Behandlung sollte bis die Säugphase beendet ist, alle zwei bis drei Wochen wiederholt werden. Bevor die Katzenwelpen in der 8. und 12.Woche geimpft werden, sollte jedoch auch eine Wurmkur erfolgen, denn durch die Wurmkur kurz vor der Impfung kann der Impfschutz beeinträchtigt werden.

Entwurmung trächtiger Katzen

Eine Entwurmung für trächtige Katzen um einen Wurminfekt bei den Katzenbabies zu verhindern gibt es nicht, da es keine zugelassenen Präparate in Deutschland gibt. Was den möglicherweise auftretenden Nebenwirkungen geschuldet ist. Sollte dennoch ein berechtigter Verdacht auf einen Wurmbefall der schwangeren Katze bestehen, so sollte diese Situation mit einem Tierarzt besprochen werden. Dieser wird dann alle notwendigen Schritte einleiten und eine Entwurmung je nach Stärke des Befalls und der Wurmart vornehmen, um so noch den Schaden abzuwenden. Aber auch säugende Katzen sollten wenn ihre Jungen die erste Behandlung erfahren gleichzeitig mit behandelt werden.

Fazit

Früher oder später sollte jede Katze entwurmt werden. Tierärzte raten zu einer  regelmäßigen Entwurmungen zwischen mindestens 1 mal und 12 mal im Jahr. Die Häufigkeit richtet sich vor allem nach der Art der Haltung. Besonders bei Katzen mit Freigang sollte darauf geachtet werden, dass diese häufiger entwurmt werden als Wohnungskatzen. Freigänger  infizieren sich deutlich häufiger mit Würmer, als Katzen welche ausschließlich in der Wohnung oder im Haus gehalten werden. Freigänger kommen in der freien Natur beim Jagen von Beute mit zum Beispiel Mäusen und Vögeln in Kontakt, welche die schädlichen Parasiten oft in den verschiedenen Entwicklungsstadien bereits in sich tragen. Wird die erlegte Beute nun von der Katze gefressen, wird sie von ihnen infiziert. Aber selbst wenn Wohnungskatzen dieser Gefahr nicht ausgesetzt sind, so sind sie dennoch nicht sicher vor einer Wurminfektion. Die Darmparasiten können auf den verschiedensten Wegen mit ins Haus oder die Wohnung gelangen. Sei es durch den Katzenhalter, der die Eier an den Schuhsohlen oder an der Kleidung unbemerkt hineinträgt, oder durch Besucher. Ebenfalls möglich ist die Übertragung durch zum Beispiel Flöhe, oder beim Barfen durch verunreinigtes Futter.

Die Wege sind also vielfältig, auch bei potentiell sicheren Tieren. Eine Wurmkur bei Wohnungskatzen kann jedoch deutlich seltener erfolgen als bei Katzen die draußen gehalten werden. Wenn jedoch die Katze mit kleinen Kindern oder kranken Menschen zusammenleben, sollten sie, unabhängig ob Freigänger oder Hauskatze laut Empfehlung ebenfalls möglichst jeden Monat entwurmt werden. Wie kostet eine Wurmkur für Katzen? Hier variieren die Preise, je nach Art der Anwendung. Am beliebtesten sind Spot-On Präparate. Je nach Größe des Tieres kostet eine Kur zwischen ca. 5 und 20 Euro. Für eine Kotuntersuchung berechnen Tierärzte in der Regel rund 25 bis 30 Euro.

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  • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

Letzte Aktualisierung am 17.07.2018 um 09:32 Uhr / Werbung / Bilder: Amazon