Haarausfall und Fellprobleme bei Katzen – Ursachen

Kahle Stellen im Fell der Katze – Was tun?

Jeder Katzenbesitzer wird es kennen, dass der Stubentiger sich das Fell leckt. Dies ist normal und völlig natürlich. Es gibt jedoch auch Sonderfälle, in denen sich die Katze das eigene Fell regelrecht wegleckt oder unter Haarausfall leidet. Ganz wie beim Menschen auch liegt hierfür eine Ursache vor, die in der Regel auf Alopezie zurückzuführen ist. Dies ist jedoch nicht das einzige Fellproblem, unter dem eine Katze leiden kann. Natürlich hat jeder Katzenfreund den Wunsch, dass seine Katze ein gesundes und glänzendes Fell besitzt. Das Fell ist nämlich ein regelrechter Spiegel des allgemeinen Gesundheitszustandes der Katze. Wird das Fell jedoch stumpf oder gar struppig, so kann dies ein deutliches Zeichen auf einen gesundheitlichen oder psychischen Missstand bei der Katze sein.

Darauf sollte der Katzenfreund auf jeden Fall reagieren, da ein derartiger Missstand durchaus ernsthafte Ursachen haben kann. Ausnahmen bilden dabei jedoch die sogenannten natürlichen Fellwechselphasen, die bei der Katze sowohl im Herbst als auch im Frühjahr stattfindet. Ein derartiger Fellwechsel reguliert sich in der Regel vollständig von selbst. Hat der Katzenfreund jedoch einen Zweifel daran, dass eine natürliche Ursache vorliegt, so sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

Fellprobleme bei Katzen
Verliert Ihre Katze auffällig viel Fell? Das muss noch kein Grund zur Panik sein. Erst wenn sich vermehrt kahle Stellen im Katzenfell zeigen, sollte reagiert werden. Die Ursachen können vielfältig sein. Von Krankheiten über Allergien bis hin zu psychischen Ursachen. Symbolfoto:
Von Maria Dryfhout /Shutterstock.com

Der Umstand, dass eine Katze ein sehr reinliches Tier ist und sich dementsprechend mitunter stundenlang der eigenen Fellpflege widmet, ist allgemeinhin bekannt. Durch die Reinigung des Fells mithilfe der Zunge werden sowohl abgestorbene Haare als auch Flöhe bzw. anderweitige Parasiten nebst Hautschüppchen vom Fell entfernt, sodass dieses anschließend wieder sauber und glänzend erscheint. Dass die Katze hierfür ihre Zunge nutzt, liegt an dem Umstand, dass die raue Katzenzunge von Natur aus das beste Werkzeug für die Fellpflege darstellt. Durch das Ablecken des Fells wird jedoch auch der Stoffwechsel sowie der Blutkreislauf der Katze angeregt, sodass die Fellpflege mithilfe der Zunge für die Katze auch eine Maßnahme zum Stressabbau darstellt. Das natürliche auf dem Fell vorkommende Fett wird mithilfe der Zunge gleichmäßig verteilt und die Katze kann dabei sogar noch entspannen. Dieses Fett erfüllt eine wichtige Funktion für das Fell der Katze, da es die Körpertemperatur einschließt und die Katze zudem vor Feuchtigkeit und Kälte schützt. Gerade für sogenannte Freigänger ist die sehr wichtig denn auch Bakterien haben durch die regelmäßige Fellpflege keine Chance, gefährliche Infektionen auslösen zu können.

Haarausfall oder stumpfes Fell bei Katzen – die möglichen Ursachen

Ähnlich wie beim Menschen auch kann der Haarausfall bei der Katze verschiedene Ursachen haben. Zu den gängigsten Ursachen gehören jedoch

  • die Überversorgung, welche durch Mischfütterung verursacht wird
  • ein Mangel an Nährstoffen
  • Zahnschmerzen
  • Schuppen oder Parasiten bzw. Flöhe
  • Futterunverträglichkeit
  • Pilzbefall im Fell

Mitunter sind bereits kleinere Maßnahmen sehr erfolgversprechend. Bei einer Überversorgung, welche durch Mischfütterung verursacht wird, kann ein Futterwechsel auf ein Alleinfuttermittel bereits Abhilfe schaffen. Der Futterwechsel ist auch bei einem Nährstoffmangel als Ursache für stumpfes bzw. struppiges Fell bzw. Alopezie ratsam. Sollte der Verdacht auf Zahnschmerzen als Ursache für die Fellprobleme des Stubentigers im Raum stehen ist ein Besuch bei dem Tierarzt unumgänglich. Zahnschmerzen können dabei die Ursache für eine regelrechte Kette von Problemen sein, da eine Katze mit Zahnschmerzen allgemeinhin sehr schlecht frisst und dementsprechend auch weniger Nährstoffe zu sich nimmt, sodass daraus ein Mangel entstehen kann. Durch einen Futterwechsel ist hier das Problem nicht gelöst.

Auch bei Parasiten bzw. Flöhen, die einen sehr starken Juckreiz bei der Katze auslösen können, ist der Besuch des Tierarztes unvermeidbar. Dies ist letztlich auch bei einer Futtermittelunverträglichkeit der Fall, da die Ursache erst einmal gefunden werden muss. Aus diesem Grund sollte der Tierarzt auf jeden Fall aufgesucht werden und eine Diagnose in Eigenregie niemals getroffen werden.

Die klassische Überversorgung

Viele Katzenbesitzer neigen dazu, ihren Stubentiger futtertechnisch regelrecht mit einem Mischfutter aus Trocken- sowie Schalenfutter zu verwöhnen. Gern wird dabei jedoch der Umstand vergessen, dass diese beiden Futterarten nur sehr selten aufeinander abgestimmt sind und dementsprechend für die Katze nur bedingt einen Segen darstellen. Bedacht werden muss dabei auch, ob die Art der Fütterung als Alleinfuttermittel bestimmt ist oder ob es sich um ein Ergänzungsfuttermittel handelt. Bei Ergänzungsfuttermitteln ist die Mischfütterung durchaus möglich, ohne dass es zu gesundheitlichen Problemen bei der Katze kommen kann. Alleinfuttermittel sind jedoch für die Mischfütterung nicht geeignet und sollten dementsprechend auch nur “allein” gereicht werden. Wird hier ein Fehler gemacht ist die Überversorgung regelrecht vorprogrammiert, was sich letztlich in Fellproblemen oder in Alopezie äußern kann.

Der Nährstoffmangel als Ursache

Ähnlich wie bei der Überversorgung ist auch der Nährstoffmangel auf die falsche Fütterung zurückzuführen. Dies geschieht für gewöhnlich dann, wenn minderwertiges Futter gegeben wird. Auch hier ist die Art des Futters sehr entscheidend. Die Inhaltsstoffe in dem jeweiligen Futter sollten auf jeden Fall beachtet werden, damit eine gesunde und sehr ausgewogene Ernährung der Katze gewährleistet werden kann. In der heutigen Zeit ist das sogenannte Barfen bei vielen Katzenbesitzern hoch im Trend. Es wird dabei nur zu gern vergessen, dass das Barfen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit sowie auch eine gewisse Mindestgrundkenntnis im Hinblick auf die ernährungsrechnischen Bedürfnisse der Katze erfordert (siehe dazu auch: www.futterautomat-katzen.de/vitamine-und-nahrungsergaenzungen-fuer-katzen-sinnvoll).

Der natürliche Fellwechsel stellt in der Regel die häufigste Ursache für Fellprobleme der Katze dar. Es handelt sich zwar um einen völlig natürlichen Prozess, jedoch ist der natürliche Fellwechsel für die Katze ein regelrechter Kraftakt, der entsprechende Energie kostet. Der natürliche Fellwechsel lässt sich zwar nicht vermeiden, die Katze kann jedoch mit einer Katzenbürste dabei unterstützt werden.

Die Futtermittelallergie

Eine Futtermittelallergie ist statistischen gesehen die unwahrscheinlichste Ursache für die Fellprobleme bei einer Katze, jedoch kann sie durchaus infrage kommen.

Wenn das Fell die Symptome

  • kreisrunder Haarausfall
  • stumpfes Erscheinungsbild
  • kahle Stellen

aufweist und die Katze überdies auch an Durchfall leidet, so ist die Futtermittelallergie sehr wahrscheinlich die Ursache dafür. Sie wird für gewöhnlich mit Weizen in Verbindung gebracht, allerdings können auch Proteine infrage kommen. Sollte die Katze an einer Futtermittelunverträglichkeit leiden, so geht diese zumeist mit einem sehr starken Juckreiz einher. Dieser Juckreiz sorgt dann für die Symptome. Bevor ein Katzenfreund jedoch die Diagnose der Futtermittelallergie erstellt sollte zunächst eine sogenannte Ausschlussdiät durchgeführt werden. Im Zuge dieser Ausschlussdiät werden alle Leckerlies sowie die zweite Geschmackssorte bei dem Hauptfutter erst einmal weggelassen. Sollte die Ausschlussdiät keine Besserung mit sich bringen, so kann auch ein Wechsel des Hauptfuttermittels einen Erfolg bringen. Der Tierarzt sollte jedoch auf jeden Fall konsultiert werden, um andere Ursachen gänzlich auszuschließen.

Nicht immer sind körperliche Ursachen der Grund für die Fellprobleme der Katze. Auch psychische Ursachen können hierfür in Betracht kommen. Leidet die Katze unter psychischen Belastungen, so wird sich dies im Fell der Katze deutlich widerspiegeln.

Mögliche Ursachen für eine psychische Belastung können sein

  • Langeweile
  • Einsamkeit
  • ein plötzlich aufgetretener Wechsel der Lebensumgebung, beispielsweise durch einen Umzug

Die psychische Belastung tritt bei Katzen sehr häufig auf und kann von dem Katzenbesitzer auch in Eigenregie behoben werden. Es sollte stets bedacht werden, dass Katzen von Natur aus nicht gerade als Einzelgänger bekannt sind. Eine zweite Katze als Weggefährte kann sowohl die Langeweile einer Katze als auch die Einsamkeit wirksam beheben. Katzen haben einen sehr ausgeprägten Spieltrieb und raufen sich gern mit anderen Katzen zusammen. Es sollte allerdings dabei bedacht werden, dass die zweite Katze auch zu der ersten Katze passen muss. Einfach willkürlich eine zweite Katze ins Haus zu setzen kann das Problem noch verstärken, da die Katze dann Stress ausgesetzt sein kann. Sollte dies der Fall sein ist der Katzenfreund gefragt und muss sich intensiver um seinen Stubentiger kümmern.

Durch Spiele, welche die geistigen und körperlichen Fähigkeiten der Katze fördern, kann das Problem der Langeweile oder der Einsamkeit ebenfalls behoben werden. Diese Maßnahmen sind vor der Anschaffung einer zweiten Katze auf jeden Fall empfehlenswert.

Kahle Stellen im Fell der Katze
Symbolfoto:
Kontrollieren Sie regelmäßig das Fell Ihrer Katze nach kahlen stellen. Von Nataliia Dvukhimenna /Shutterstock.com

Unabhängig davon, welche Ursache der Katzenbesitzer bei seinem Stubentiger für die Fellprobleme oder die Alopezie vermutet, ist der Gang zu einem Tierarzt oberste Domäne. Dies kann im Endeffekt gar nicht häufig genug betont werden, da nur ein Tierarzt letztlich die entsprechende zutreffende Diagnose stellen kann. Bei Zahnschmerzen oder gar psychischen Belastungen ist es für den normalen Tierfreund nahezu unmöglich, die Hauptursache für die Fellprobleme bei der Katze herauszufinden. Auch im Hinblick auf die Ernährung kann durch eine vorschnelle Eigendiagnose sehr viel Schaden angerichtet werden. Wenn der Tierarzt die entsprechende Diagnose gestellt hat ist der Tierfreund dann wieder gefragt, die entsprechenden Gegenmaßnahmen zu treffen. Die Anschaffung einer besonderen Fellbürste für die Katze ist auf jeden Fall empfehlenswert, da diese Fellbürste sowohl den natürlichen Fellwechsel als auch die Symptome der Fellprobleme für die Katze abmildert. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Katze spielerisch an die Fellbürste gewöhnt wird.

Auch ein Futterwechsel sollte nicht von jetzt auf gleich durchgeführt werden. Bei vielen Anbietern ist es möglich, dass vorab eine sogenannte Futterprobe bestellt wird, mit welcher die Nahrungsumstellung erst einmal erprobt wird. Hypoallergenes Katzenfutter kann hier eine gute Lösung sein. Wird diese Maßnahme zu schnell und drastisch durchgeführt kann es durchaus vorkommen, dass die Katze das neue Futter gänzlich ablehnt und überhaupt nicht mehr frisst. Dies hat dann sehr gravierende gesundheitliche Folgen für die Katze, die sehr ernsthafte Erkrankungen nach sich ziehen können. Der Tierfreund sollte niemals vergessen, dass Katzen überaus empfindliche und sensible Tiere sind, die Änderungen von Natur aus überhaupt nicht mögen. Dementsprechend sollte Gewöhnungsphase, die bei Fellproblemen mit der Beseitigung der Ursachen einhergehen, auch sehr sensibel und in kleineren Schritten vollzogen werden. Nur so kann ein liebender Tierfreund seiner Katze wirklich helfen.

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Letzte Aktualisierung am 9.12.2019 um 04:51 Uhr / Werbung / Bilder: Amazon