Verdauungsprobleme bei der Katze richtig erkennen und darauf reagieren

Verdauungsstörungen bei Katzen wie Durchfall, Verstopfung und Erbrechen

Katzen können durchaus häufig unter Verdauungsproblemen leiden. Da diese auch schnell gefährlich für das Tier werden können, sollten Besitzer auftretende Symptome richtig deuten und rasch reagieren. Es gibt unterschiedliche Formen der Verdauungsschwierigkeiten, deren Palette von Durchfall bis hin zu Verstopfung und Appetitlosigkeit bzw. Erbrechen reicht.

Auftretende Symptome von Verdauungsstörungen immer ernst nehmen

Wer auffälliges Verhalten bei seinem Vierbeiner feststellt, sollte in der Folge das Tier genau beobachten. Denn liegt eine ernsthafte Erkrankung vor, verändert sich auch das Tier in dem wie es frisst oder sich grundsätzlich verhält. Manchmal werden die Katzen dabei lustlos oder zeigen an ihrem Umfeld Desinteresse bzw. sind ständig müde. Treten diese Verhaltensmuster auf, sollte der Besitzer umgehend mit seiner Samtpfote den Tierarzt aufsuchen. Grundsätzlich gilt ohnehin, dass besser einmal mehr der Veterinärmediziner aufgesucht wird, als dass der Vierbeiner leidet.

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Letzte Aktualisierung am 13.11.2018 um 05:28 Uhr / Werbung / Bilder: Amazon

Durchfall als häufiges Verdauungsproblem bei jungen Katzen

Sogenannte Kitten, also sehr junge Katzen, leiden verhältnismäßig häufig an Durchfall. Auch ältere Tiere können in seltenen Fällen davon betroffen sein. Leichter Durchfall ist in den meisten Fällen für die Katze keine gefährliche Erkrankung. Wichtig ist, dass der Besitzer die Dauer der Erkrankung beobachtet. Dauert der Durchfall nur einen Tag und sind keine weiteren gesundheitlichen Probleme beim Tier festzustellen, brauchen keine weiteren Maßnahmen getroffen werden. Eine einfache Umstellung des Futters ist meist absolut ausreichend. Im Handel gibt es dazu auch extra Schonkost oder extra leicht verdauliches Futter, das für den Fall der Fälle hervorragend geeignet ist. Klingt der Durchfall jedoch nicht innerhalb eines Tages ab, oder kommen andere Symptome dazu, muss das Tier in jedem Fall zum Tierarzt.

Was ist Durchfall bei Katzen?

Ganz exakt definiert, handelt es sich beim Durchfall nämlich nicht um eine Erkrankung selbst, sondern um ein Symptom, das unterschiedliche Ursachen haben kann. Neben

  • Wurmbefall
  • Infektionen mit Bakterien
  • Stress
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit

können auch Viren im Darm das eigentliche Problem des betroffenen Stubentigers sein. Vor allem, wenn Durchfall immer wieder auftritt oder länger als 24 Stunden anhält, muss das exakte Problem für die Ursache herausgefunden werden. Lesen Sie mehr in unserem Artikel über Durchfall bei Katzen.

Auch eine Verstopfung kann der Katze das Leben schwer machen

Verdauungsprobleme Katze
Hat Ihre Katze Verdauungsprobleme? Symptome richtig erkennen und schnell handeln. Foto: Sonsedskaya/Bigstock

Grundsätzlich sind Verstopfungen für die Samtpfoten eher unproblematisch und kaum bedrohlich. Auch hier kommt es – ähnlich wie beim Durchfall – auf die Dauer der Symptome an. Treten diese länger auf, muss unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden, um die Ursachen für die Verdauungsprobleme herauszufinden. Veterinärmediziner unterscheiden bei dieser Erkrankung nach der Stärke. Leidet das Tier unter einer sogenannten Konstipation, setzt es nur selten Stuhlgang ab und hat dabei meist auch noch erhebliche Schwierigkeiten. Der Stuhl ist verhärtet und dunkel. Ist die Verstopfung sehr hartnäckig und lässt sich auch durch Therapiemaßnahmen nicht beheben, spricht der Tiermediziner von der Obstipation. Das bedeutet, dass die Katze über einen längeren Zeitraum keinerlei Kot mehr absetzen kann. Von einer Koprostase wird als stärkste Form der Verstopfung gesprochen. In diesem Fall wird der Kot vom Dickdarm nicht mehr weitergeleitet. Damit staut sich dieser und löst beim Tier starke Beschwerden aus.

Starke Schmerzen bei Verstopfung

Abhängig von der Schwere der Verstopfung, leiden Katzen meist erhebliche Schmerzen und können schlimmstenfalls die Nahrungsaufnahme verweigern. Die Ursachen für diese Form der Verdauungsprobleme sind vielfältig und müssen individuell festgestellt werden. Nur dann ist auch sicher gestellt, dass sie auch behandelt werden können. Am häufigsten tritt eine Verstopfung auf, wenn die Katze Medikamente bekommt, die die Darmaktivität deutlich verlangsamen. Aber auch unmittelbare Veränderungen im Umfeld des Tieres wie etwa ein Wohnort- oder Besitzerwechsel bzw. ein neues Katzenklo können zu diesen Verdauungsproblemen führen. Selten, aber immer wieder feststellbar, sind auch Erkrankungen am Enddarm oder schwere Verletzungen eine Ursache für die Verstopfung bei der Katze. Klar kann auch eine falsche Ernährung bzw. eine zu geringe Wasserzufuhr diese Form der Verdauungsproblematik auslösen. Hat die Katze ein Langhaarfell, kann unbeabsichtigte Aufnahme von Haaren bei der Fellpflege ebenfalls eine Verstopfung im Verdauungstrakt auslösen.

Mögliche krankhafte Ursachen einer Verstopung bei Katzen

Weitere Erkrankungen, die hier Grundlage sein können, sind zum Beispiel

  • eine Muskelschwäche des Enddarms
  • Übergewicht des Tiers
  • Diabetes
  • Nervenstörungen
  • ein zu geringer Kaliumgehalt im Blut der Katze

Klar ist, dass zur Klärung der Ursachen ein Tierarztbesuch wichtig und richtig ist. Denn dieser kann mit der entsprechenden Therapie in Form einer Futterumstellung oder der Gabe von Medikamenten das Problem rasch lösen und die Katze hat dann wieder ein funktionierendes Verdauungssystem. Lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema Verstopfung bei Katzen.

Erbrechen bei der Katze nicht unterschätzen

Eine Form von Verdauungsproblemen, die meist schlimmer wirken als sie in der Realität sind, ist das Erbrechen des Tieres. Natürlich kann einen Tierbesitzer schon ein mulmiges Gefühl beschleichen, wenn sich der Körper seines vierbeinigen Lieblings zusammenkrümmt und Vibrationen zeigt. Doch gelegentliches Erbrechen ist meist ganz natürlich. Immerhin müssen vor allem Haus- bzw. Wohnungskatzen kleine Haarbüschel auswürgen, um damit ihren Magen zu reinigen. Das ist grundsätzlich ein komplett natürlicher Prozess, den ein Katzenhalter mit dem Aufstellen von Katzengras unterstützen kann. Wird beim Erbrechen jedoch ein Teil der Nahrung oder einfach nur Flüssigkeit mit hochgewürgt, ist Vorsicht angebracht. Kommt dieser Vorfall nur einmal vor und ist im Anschluss das Tier wieder munter und spielt, kann der Besitzer davon ausgehen, dass die Katze keine gesundheitlichen Probleme hat. Doch spätestens wenn sie mehrmals täglich erbricht oder sogar Blut bzw. Kot im Erbrochenen Ist, muss umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Gerade bei letzterem kann es nämlich sein, dass das Tier einen Darmverschluss hat, der umgehend behandelt werden muss.

Unterschiedliche Gründe für Erbrechen

Verdauungsstörungen bei Katzen und die Folgen
Häufige Folgen von Verdauungsproblemen bei der Katze sind Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen. Aber auch Appetitlosigkeit und Verweigerung der Nahrungsaufnahme sind kritische Anzeichen. Foto: Andrey_Kuzmin/Bigstock

Wenn eine Katze erbricht, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Meist sind diese jedoch im Verdauungstrakt des Tiers zu finden. Möglich ist zum Beispiel eine Magenschleimhautentzündung, die aufgrund von Bakterien oder Viren bzw. Parasiten ausgelöst wird. Eine kritische Ursache kann eine Vergiftung sein, etwa wenn giftige Pflanzen im Umfeld der Katze aufgestellt sind.

Es kann sich bei diesem Symptom aber auch einfach um eine Unverträglichkeit des Katzenfutters handeln. Wichtig für Katzenbesitzer ist, dass sie nach dem Erbrechen das Tier nicht umgehend füttern.

Der nächste Fütterungsversuch sollte erst nach einigen Stunden erfolgen, damit sich der Magen-Darm-Trakt der Katze beruhigen kann.

Auch Appetitlosigkeit ist eine Form eines Verdauungsproblems

Verweigert die Katze das Futter, kann das auf ein Verdauungsproblem hinweisen. Natürlich ist nicht gleich Gefahr im Verzug, wenn das Tier eine oder zwei Mahlzeiten verschmäht. Leidet der Stubentiger unter einer kleinen Magenverstimmung oder einem einfachen Unwohlsein, kann es schon einmal zu einer Futterverweigerung kommen.

Wichtig ist allerdings, dass die Appetitlosigkeit nicht länger als 24 Stunden dauert und das Tier immerhin etwas Flüssigkeit in dieser Zeit zu sich nimmt. Verweigert die Katze länger als einen Tag die Nahrung, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Denn dann kann die Appetitlosigkeit, die auch als Anorexie bezeichnet wird, ernsthafte Ursachen haben. Meist ist sie zudem deutliches Anzeichen dafür, dass das Tier Schmerzen hat. Viele schwere Erkrankungen zeigen als deutliches Symptom die Appetitlosigkeit, womit klar ist, dass Katzen, die längerfristig das Futter verweigern, zum Tierarzt müssen.

Risikolose Behandlung von Verdauungsproblemen bei Katzen

Zeigt eine Katze nur kurzfristig oder zeitweise Symptome eines Verdauungsproblems, kann der Besitzer einfach selbst tätig werden. Ein Tierarztbesuch ist nicht immer sofort notwendig. Wichtig ist dann einfach, das Tier auf Schonkost umzustellen. Ein bewährtes Mittel, das die Verdauung der Katze wieder ins Lot bringt, ist BeneBac. Dieses Pulver trägt zur Stabilisierung der Darmflora bei und kann problemlos ins Futter gemischt werden. Bei Verdacht auf schwerwiegende Erkrankungen des Tiers oder bei langanhaltenden Symptomen ist von diesem Präparat jedoch Abstand zu nehmen. Dann kann nur ein Besuch beim Tierarzt helfen und eine fundierte Diagnose mit einer anschließenden individuellen Therapie der Katze tatsächlich helfen.

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Letzte Aktualisierung am 13.11.2018 um 05:57 Uhr / Werbung / Bilder: Amazon

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